Die zweite EURO-Kolumne ist da!!

19. Juni 2012

Bitte klickt hier:

Also, Renate, einfach mal Pommes ordern – Fußball – Sport – Hamburger Abendblatt

Die erste EURO-Kolumne ist da!

10. Juni 2012

Die erste Kolumne von Lutz von Rosenberg Lipinsky aus dem Hamburger Abendblatt – hier klicken:

Weihnachtsbaum mit Fußpilz – Fußball – Sport – Hamburger Abendblatt

Skandal um Schumi, Griechenflut und Burnout!

03. Oktober 2011

Ich durfte im Auftrage des Quatsch Comedy Clubs erneut den Sportteil des Berliner Kuriers gestalten. Und das am Tag der deutschen Einheit. Und es war mir erneut eine besondere Freude!!

Einfach hier auf den Link klicken, bitte:

Sportteil Berliner Kurier 03.10

WM-Betrug, Korruption und Spitzenfußball!

26. Oktober 2010

Lest hier meinen persönlichen Sportteil im Berliner Kurier – mit der Wahrheit über den WM-Betrug 2006, dem Neuesten aus Bielefeld, der Hauptstadt des Weltfußballs, und vielem mehr!

Ihr könnt das pdf in einem neuem Fenster öffnen, downloaden, ausdrucken, zerknüllen und verschlucken. Bitte anklicken:

Sportteil Berliner Kurier

Nach der Weltmeisterschaft ist… kommt… NICHTS!

21. Juli 2010

Zunächst ein Wort der Entschuldigung: Es tut mir leid, dass ich meine treuen Leser ausgerechnet in den Finaltagen der WM allein lassen musste. Aber prophetischerweise hatten wir exakt für den Tag nach dem Halbfinale den Beginn unseres Urlaubs gebucht. Als hätten wir es geahnt…. Wie man so hört, hatte Olli Kahn auch kein Hotelzimmer mehr ab DEM Mittwoch. Er schlief dann unter einer Brücke mit… Frau… Hölzel-Stockbein oder wie die heißt.

Am schlimmsten traf es aber unsere Elf. Die hatte ein Quartier und wollte es nicht. Denn das ist natürlich das Brutalste: Das Halbfinale verlieren und dann trotzdem bleiben müssen. Kann mal jemand das Spiel um den dritten Platz abschaffen? Mal ehrlich, das ist entwürdigend. Und am liebsten sähe ich es mir gar nicht an. Es ist eine tagelange Demütigung, auf das sogenannte „kleine Finale“ warten zu müssen. Es fühlt sich an, als wäre man Angela Merkel, man ist ein weitestgehend talentfreier Verlierer, der mit wenig zufrieden sein muß. Und das entspricht doch nicht dem Charakter unserer wunderbaren Mannschaft. Die hat es im Gegensatz zu unserer Kanzlerin nicht nötig, andere auf ihr bescheidenes Niveau herabzuziehen, um sie schlagen zu können; schafft es nicht und redet sich dann die Mittelmäßigkeit schön.

Aber ich habe mir das Spiel gegen Uruguay trotzdem angesehen – wegen meines Patensohnes, der nicht verstehen konnte, wie man auf IRGENDEIN Deutschland-Spiel verzichten kann. Auch ein Ansatz. Wir waren nämlich nach Dänemark gefahren – Freunde besuchen. Und waren damit – ein Segen – vor Spott gefeit. Denn die Dänen waren ja bereits zeitig aus Südafrika abgereist und hatten zum Zeitpunkt unseres Eintreffens bereits abgeschmückt.

Jetzt aber beginnt offenbar wieder die Zeit der Dolchstoßlegendenbildung und Schönfärberei: Ausdrücklich wehre ich mich daher gegen jeden Versuch, einen Zusammenhang herzustellen zwischen unserer Urlaubsplanung und dem Abschneiden der deutschen Mannschaft. Darauf habe ich keinen Einfluß, dazu kann ich nichts und damit habe ich nichts zu tun. Das Spiel gegen Spanien wäre genauso verlaufen, wenn wir zuhause geblieben wären. Garantiert.

Wobei: Das Spiel gegen Spanien. Es war ein Spiel der Spanier. Ich bin total sauer auf die. Was sollte das denn bitte? Das war doch kein Fußball! Wenn man den Gegner gar nicht mitmachen lässt?! Die hätten uns doch wenigstens mal den Ball geben können!? Aber nein….

Man spricht dann ja davon, dass eine Mannschaft den Ball schön laufen lässt, und ggf. auch noch den Gegner.  Nun, wenn man das als positiv empfindet, war die Leistung der Spanier im Halbfinale überragend. Ich aber fand das gar nicht toll. Das war ja eher so, als sähe man einem Trainingsspiel zu, mit elf Jungs aussenrum und elf in der Mitte, die versuchen, an den Ball zu kommen.

Ich fühlte mich wie auf dem Schulhof, wie ein Erstklässler, dem die Großen den Ball weggenommen haben und nicht wiedergeben. Und ihn auch nicht mitspielen lassen. Das war gemein, liebe Spanier. Und nach Italien seid Ihr nun das zweite Land, das aus der Urlaubsplanung 2011/2012 ausgeschieden ist. Aber vielleicht qualifiziert Ihr Euch ja noch über die Trostrunde…

Am Flughafen von Durban…

07. Juli 2010

Erfrischend, diese Spanier… #ger – #esp

07. Juli 2010

Und dazu einen leckeren Roten… – #ger – #arg

07. Juli 2010

Maradona weint…

05. Juli 2010

Es tut uns sooooo leid…

Argentinien – Abschied des selbsternannten Favoriten

03. Juli 2010

Nun freuen wir uns aber. Was ist das für eine großartige WM! Frankreich, Italien, England – jetzt sogar Brasilien! Also, die alle sind… weg! Außer Landes! Ja, sogar außer Kontinents! Zuhause! Im Urlaub, wo auch immer!
Unfassbar! Schön! Reisende soll man nicht aufhalten. Wer nicht will, der hat schon. Früher Vogel fängt den Wurm. Wir rufen Euch nach: Erholt Euch gut! Und, im Falle der französischen Mannschaft: Erfolgreiche Resozialisierung!

Unglaublich. Diese Mannschaften sind schon alle… sozusagen… ausgeschieden. Worden. Aus dem Darmtrakt des Fußballs. Ohne, dass wir hätten als Verdauungsmittel eingreifen müssen. Wunderbar.

Ich bin ja nicht schadenfroh – aber das ist schön! Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir einfach nur lange genug da bleiben müssen, dann haben sich alle anderen gegenseitig eliminiert und wir werden automatisch Weltmeister.

Was natürlich nicht ganz stimmt, denn für die oben genannten Teams sind ja andere geblieben. Teams, mit denen man allerdings doch eher nicht gerechnet hätte. Paraguay z.B. – das halten ja viel nicht für ein Land, sondern für eine Extremsportart. Und Uruguay – also, ehrlich, da hat mal ne WM stattgefunden. Aber im Halbfinale? Nee.

Zumal sie auch noch einen jubelnden Betrüger in ihren Reihen haben namens Suarez, der absolut unsportlich mit beiden Händen den Ball von der Linie pritscht und sich, nachdem der daraufhin verhängte Elfmeter verschossen wird, auch noch diebisch freuen und nach dem gewonnenen shoot out behaupten kann, alles richtig gemacht zu haben. Mögen Sie ihm bei Halbfinale, bei dem er selber wenigstens zuschauen muss, ein Nagelbrett auf seinen Sitz legen. Denn die letzte afrikanische Mannschaft im Turnier auf diese Art auszuschalten, war einfach unglaublich brutal. Darauf noch mal ein trauriges waka waka.

Aber dies ist eben die spezielle, fußballerische Art von Evolution, sozusagen Blatter-Darwinismus. Und machen wir uns nichts vor: Es waren ohnehin zu viele Mannschaften dabei. Ich musste letzte Woche nachts zweimal wieder aufstehen und auf der FIFA-Homepage nachsehen, wer eigentlich die Achtelfinalpartie am Samstag bestreitet. Ich wusste nicht, gegen wen Ghana spielt. Man hat doch angesichts des riesigen Teilnehmerfeldes echte Kapazitätsprobleme. Und nach dem Favoritensterben wird sicher seitens der großen Verbände der Druck größer, die kleinen Länder sich doch wieder wie früher bereits gegenseitig in der Qualifikation ausschalten zu lassen.

Apropos Qualifikation, apropos kleine Länder: Argentinien. Die sind noch da. Noch ungefähr fünf Stunden. Nein, wir wollen nicht arrogant sein – aber diese Kokstruppe hat sich ja nur mit Not überhaupt zur WM geschleppt. Und muss ohne Trainer antreten. Die haben ja nur diese Mischung aus Gabriel Garcia Marquez, Fidel Castro und Wolfgang Thierse an der Linie. Die sollten zu schlagen sein. Und zur Not, wenn sich jetzt kein anderer findet, machen wir das eben selber. Hat ja sonst auch geklappt.

Tut mir leid, bei aller Liebe: Ich will, dass dieses filzbärtige Marzipanschweinchen wieder seine Spieler umarmt – aber diesmal heulend.
Er soll gesagt haben, Gott hätte ihn geschickt, um den Titel nach Argentinien zu holen. Ich sage: Das hast Du schon. Du hast die Botschaft mal wieder nicht verstanden, Diego. Das ist lange her! Diesmal gewinnt die sympathischste Mannschaft mit dem erfrischendsten Fußball und dem besten Trainer. Und, na, wer ist das? Wen hat Gott diesmal geschickt, um den Titel zu holen? Und wohin? Na? Gut, Diego, wer nicht will, der hat schon. Noch fünf Stunden, dann wirst Du verstehen, was ich meine. You live – you learn.